Ein wichtiger Aspekt bei Texas Hold’em ist es, zu wissen, welche Starthände man spielen muss. Genau wie bei der Eröffnung eines Schachspiels gibt die richtige Startstrategie bei einem Texas Hold’em Poker Spiel den Ton an und wird einem so gleich zu Beginn seinen Gegnern gegenüber entweder einen Vorteil oder einen Nachteil verschaffen.
Die besten Starthände bei Texas Hold’em Poker
Die besten Hände, um ein Spiel zu beginnen, sind Asse, Könige und Damen, gefolgt von Ass-König und Ass-König suited (gleicher Farbe, z.B. Karo). Mit diesen Händen hat man von vornherein einen deutlichen Vorteil gegenüber anderen Spielern. Mit Ass-König ist man gegenüber allen anderen ungepaarten Händen im Vorteil und schlimmstenfalls nur den höchsten Paaren (Asse oder Könige) unterlegen.
Solche Hände sollten aggressiv gespielt werden, im Normalfall mit einem Bet oder Raise. Es ist äußerst wichtig zu versuchen, die Anzahl Gegner bei diesen Händen zu reduzieren. Denn wenn man sich auf dem Flop nicht verbessern kann, ist es für jeden Gegner leicht, eine Hand zu erlangen, die einen schlagen kann, und dies kann einen sämtliche Chips kosten. Auch wenn man auf dem Flop Top-Paar trifft, sollte man vor Spielern auf der Hut sein, die bereit sind, für ihren Draw alles zu bezahlen. Normalerweise ist das angestrebte Ziel hier, die Hand möglichst schnell zu beenden.
Starthände, die Probleme bei Texas Hold’em verursachen können
Bei einigen Händen, wie z.B. AQ, KQ oder KJ, gibt es recht große Chancen, dominiert zu werden, und es könnte sich als recht schwierig gestalten, wieder heraus zu kommen, falls man selbst den Flop trifft. Angenommen man hält KJ und macht ein Call. Der Flop kommt K 8 3 und der Gegner wettet mehr als den Pot. Der Gegner könnte AK oder KQ besitzen. Was sollte man nun tun? Diese Hands sollten im Allgemeinen nicht mit einem Call oder mit einem Bet aus einer schlechten Position gespielt werden.
Paare bei Texas Hold’em
Mit den großen Paaren – wie Asse, Könige, Damen und von Zeit zu Zeit auch Buben – will man normalerweise so bald wie möglich den Pot sichern. Bei kleineren Paaren ist das Ziel eher, zu versuchen, den Flop nicht allzu teuer werden zu lassen und erst aggressiv zu bieten, falls das Paar über dem Flop liegt.
Letzte Kommentare